
- Brandenburger Tor
Potsdam
Von Berlin nach Potsdam ist es nicht weit. Prominente Deutsche wie der Designer Wolfgang Joop oder der Moderator Günther Jauch haben sich in der schönen Stadt niedergelassen, da sie in dem ruhigen, fast ländlichen Leben verbunden mit der Nähe zur Hauptstadt einen idealen Lebensraum gefunden haben. Viele Städter machten es ihnen nach und so wurde Potsdam nach der Wiedervereinigung wieder zu dem, was es einst schon war: Ein schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, Flair, Kunst, Kultur und Shoppingerlebnissen. Man fährt mit dem Mietwagen nur gut 40 Minuten von Berlin (35 km auf der A115) und befindet sich schon inmitten der Schlösser, Gärten und Parks. Das holländische Viertel verzaubert mit kleinen, netten Geschäften und einer Fülle an Restaurants und Bars. Im Marmorpalais befindet sich die größte Wedgewood-Porzellan-Ausstellung außerhalb Englands. Das Filmstudio Babelsberg, wo schon Greta Garbo und Marlene Dietrich ihre erfolgreichsten Filme drehten, ist zu einem Filmpark ausgebaut worden. Gleich dem Konzept der großen Hollywood-Studios, lassen sich zahlreiche Attraktionen wie eine Shuttlebus-Tour, Stuntshows oder 4-D-Aktion erleben. Allein für den Filmpark sollte man 4-5 Stunden einplanen. Das berühmte Schloss Sanssouci und den angeschlossenen Park darf man sich nicht entgehen lassen: Friedrich II. verlebte einen Großteil seines Lebens auf dem Schloss, das heute selbst im Inneren weitestgehend so erhalten geblieben ist, wie der alte Fritz es schuf. In den Weinbergen Sanssoucis befindet sich auch seine Gruft. Das letzte Hohenzollern-Schloss Cecilienhof, das durch die Potsdamer Konferenz zur Weltgeschichte beitrug, ist gleichermaßen interessant, wenn auch weniger aus architektonischer, denn aus zeitgeschichtlicher Sicht. Der Konferenzsaal von 1945 und die Arbeits- und Beratungsräume der damals anwesenden Politiker wie Churchill und Stalin sind erhalten geblieben und zur Besichtigung freigegeben.
Allen Sehenswürdigkeiten in Potsdam sind Parkhäuser oder Parkplätze zugeordnet, die durch ein Parkleitsystem ausgeschildert sind. Die Suche nach einem Parkplatz für das Mietauto gestaltet sich also einfach und schnell.

Regierungsviertel
Lutherstadt Wittenberg
Nach der Wende ist Wittenberg schöner denn je zuvor: Die historischen Bauten wurden restauriert, die Fassaden der meisten Häuser ebenfalls und die Stadt blüht im alten Charme neu auf. Die 110 km von Berlin nach Wittenberg fahren sich im Mietwagen in gut 1 ½ Stunden (erst A115, dann bei der Anschlussstelle zur A10 Richtung A10 und dann A9 Richtung München/Leipzig fahren, bei Ausfahrt 6 Richtung Raben/Wiesenburg, dann den Schildern bis nach Wittenberg folgen). In der Altstadt befinden sich die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Reformationsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchtons und Lucas Cranachs. Besonders im 16. Jhdt. erlebte Wittenberg eine Blütezeit und die Stadt wurde zum Zentrum politischen und kulturgeschichtlichen Wirkens. An die Schlosskirche soll Luther einst seine 95 Thesen gegen den Handel mit Ablassbriefen geschlagen haben. An der Universität lehrten einst die Reformatoren Luther und Melanchton und verliehen ihr große Bedeutung, auch über Deutschland hinaus. Das Melanchtonhaus, das Hamlethaus, die Cranachhöfe und das alte Rathaus sind nur einige der Sehenswürdigkeiten Wittenbergs, zu entdecken gibt es überall etwas. Unbedingt besuchen sollte man die Luthereiche im Osten der Altstadt, die genau die Stelle markiert, an der sich Luther durch einen symbolischen Akt von der römischen Kirche trennte. Aber nicht nur historisches gibt es zu bewundern. In der Schillerstraße befindet sich das Luther-Melanchton-Gymnasium in einem aufregenden Bauwerk. Der Künstler Friedensreich Hundertwasser schuf aus einem alten Plattenbau ein bewohnbares Kunstwerk in dem ihm typischen Stil aus bunten Steinen, verschiedensten Formen, Zwiebeltürmen und Goldkugeln. Einen Parkplatz für seinen Mietwagen findet man in der ganzen Stadt auf ausgeschilderten Parkplätzen, die alle zentral gelegen und gut zu erreichen sind.






