Mit ‘berlin’ getaggte Artikel

Tagestouren ab Berlin

Mittwoch, 08. Dezember 2010


Brandenburger Tor
Brandenburger Tor

Potsdam
Von Berlin nach Potsdam ist es nicht weit. Prominente Deutsche wie der Designer Wolfgang Joop oder der Moderator Günther Jauch haben sich in der schönen Stadt niedergelassen, da sie in dem ruhigen, fast ländlichen Leben verbunden mit der Nähe zur Hauptstadt  einen idealen Lebensraum gefunden haben. Viele Städter machten es ihnen nach und so wurde Potsdam nach der Wiedervereinigung wieder zu dem, was es einst schon war: Ein schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, Flair, Kunst, Kultur und Shoppingerlebnissen. Man fährt mit dem Mietwagen nur gut 40 Minuten von Berlin (35 km auf der A115) und befindet sich schon inmitten der Schlösser, Gärten und Parks. Das holländische Viertel verzaubert mit kleinen, netten Geschäften und einer Fülle an Restaurants und Bars. Im Marmorpalais befindet sich die größte Wedgewood-Porzellan-Ausstellung außerhalb Englands. Das Filmstudio Babelsberg, wo schon Greta Garbo und Marlene Dietrich ihre erfolgreichsten Filme drehten, ist zu einem Filmpark ausgebaut worden. Gleich dem Konzept der großen Hollywood-Studios, lassen sich zahlreiche Attraktionen wie eine Shuttlebus-Tour, Stuntshows oder 4-D-Aktion erleben. Allein für den Filmpark sollte man 4-5 Stunden einplanen. Das berühmte Schloss Sanssouci und den angeschlossenen Park darf man sich nicht entgehen lassen: Friedrich II. verlebte einen Großteil seines Lebens auf dem Schloss, das heute selbst im Inneren weitestgehend so erhalten geblieben ist, wie der alte Fritz es schuf. In den Weinbergen Sanssoucis befindet sich auch seine Gruft. Das letzte Hohenzollern-Schloss Cecilienhof, das durch die Potsdamer Konferenz zur Weltgeschichte beitrug, ist gleichermaßen interessant, wenn auch weniger aus architektonischer, denn aus zeitgeschichtlicher Sicht. Der Konferenzsaal von 1945 und die Arbeits- und Beratungsräume der damals anwesenden Politiker wie Churchill und Stalin sind erhalten geblieben und zur Besichtigung freigegeben.

Allen Sehenswürdigkeiten in Potsdam sind Parkhäuser oder Parkplätze zugeordnet,   die durch ein Parkleitsystem ausgeschildert sind. Die Suche nach einem Parkplatz für das Mietauto gestaltet sich also einfach und schnell.

Regierungsviertel

Regierungsviertel

 

Lutherstadt Wittenberg
Nach der Wende ist Wittenberg schöner denn je zuvor: Die historischen Bauten wurden restauriert, die Fassaden der meisten Häuser ebenfalls und die Stadt blüht im alten Charme neu auf. Die 110 km von Berlin nach Wittenberg fahren sich im Mietwagen in gut 1 ½ Stunden (erst A115, dann bei der Anschlussstelle zur A10 Richtung A10 und dann A9 Richtung München/Leipzig fahren, bei Ausfahrt 6 Richtung Raben/Wiesenburg, dann den Schildern bis nach Wittenberg folgen). In der Altstadt befinden sich die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Reformationsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchtons und Lucas Cranachs. Besonders im 16. Jhdt. erlebte Wittenberg eine Blütezeit und die Stadt wurde zum Zentrum politischen und kulturgeschichtlichen Wirkens. An die Schlosskirche soll Luther einst seine 95 Thesen gegen den Handel mit Ablassbriefen geschlagen haben. An der Universität lehrten einst die Reformatoren Luther und Melanchton und verliehen ihr große Bedeutung, auch über Deutschland hinaus. Das Melanchtonhaus, das Hamlethaus, die Cranachhöfe und das alte Rathaus sind nur einige der Sehenswürdigkeiten Wittenbergs, zu entdecken gibt es überall etwas. Unbedingt besuchen sollte man die Luthereiche im Osten der Altstadt, die genau die Stelle markiert, an der sich Luther durch einen symbolischen Akt von der römischen Kirche trennte. Aber nicht nur historisches gibt es zu bewundern. In der Schillerstraße befindet sich das Luther-Melanchton-Gymnasium in einem aufregenden Bauwerk. Der Künstler Friedensreich Hundertwasser schuf aus einem alten Plattenbau ein bewohnbares Kunstwerk in dem ihm typischen Stil aus bunten Steinen, verschiedensten Formen, Zwiebeltürmen und Goldkugeln. Einen Parkplatz für seinen Mietwagen findet man in der ganzen Stadt auf ausgeschilderten Parkplätzen, die alle zentral gelegen und gut zu erreichen sind.

Naschtouren – Raus aufs Land & frisches Obst direkt vom Feld selber ernten

Freitag, 02. Juli 2010

Sonnenschein, steigende Temperaturen – endlich kann man nach Feierabend oder am Wochenende raus aufs Land fahren. Obstplantagen deutschlandweit laden ein, für kleines Geld selber zu ernten. Aus den leckeren Mitbringseln lässt sich zu Hause schnell köstliche Marmelade, frischer Fruchtsaft oder saftiger Kuchen zaubern. holiday autos, Experte für Ferienautos weltweit, stellt die schönsten „Naschtouren 2010“ in der Nähe großer deutscher Städte vor.

Himmlische Früchtchen bei Hamburg
1961 noch belächelt – heute längst selbstverständlich: direkt vor Hamburg liegt Deutschlands älteste Erdbeer-Plantage für Selbstpflücker. Zunächst Richtung Lüneburg fahren, dort entweder auf der B4 bis Melbeck oder auf der B216 bis Barendorf fahren – nach Deutsch Evern abbiegen. Eine Besonderheit der Obst-Plantage ist, dass man aus einer Vielzahl von Sorten wählen und sogar eigene Zuchtpflanzen zum Eigenanbau mit nach Hause nehmen kann.

Erdbeerblüte

Erdbeerblüte

Rund um Stuttgart liegen Erdbeerfelder für Genießer
Eine mögliche Naschtour führt zunächst in nördliche Richtung, dann über die B295 in den Westen. Entlang der Strecke sowie rund um Leonberg findet man erste Felder. Weitere Plantagen zum Obst-Selberpflücken bei Merkingen und Weil der Stadt. Wer dann noch Platz im Kofferraum hat: weitere Felder “hat’s” bei Ehningen oder zwischen Sindelfingen und Darmsheim.

Erdbeerfeld

Erdbeerfeld

Beerenstarkes Ruhrgebiet
Hohe Temperaturen und Sonnenschein färben Erdbeerfelder in sattes Rot. Jetzt heißt’s für alle Selbstpflücker: Raus aus der Stadt, am besten ab dem Dortmunder Ring an der nordwärts führenden B236 orientieren. In der Region um Lünen leuchten die Obstfelder. Weitere Gelegenheiten für Selberpflücker bieten sich bei Borg und Selm. Vorbei an Lüdinghausen westlich Richtung Haltern am See orientieren, dann in Richtung Datteln wieder den Hinweisschildern zum Obst-Selberpflücken folgen. Und wer noch lange nicht genug hat: es gibt noch Obstplantagen Richtung Mark und Dorsten.

Leckere Heidelbeeren

Leckere Heidelbeeren

Münchner Umland
Rund um die Weltstadt mit Herz laden bunte Obstfelder zum Naschen und Pflücken ein. Eine süße Route führt in den Münchner Nordwesten, Orientierung geben große Hinweisschilder in Feldmoching, Unterschleißheim oder Haimhausen. Große und kleine Selbstpflücker finden auf den Feldern leckere Früchtchen wie Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren direkt vom Strauch. Perfekt: Parkplätze direkt an den Feldern sind ausreichend vorhanden.

Blaubeerstrauch

Blaubeerstrauch

Nicht weit von Berlin
Beeren in allen Farben, aber auch Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Äpfel oder Birnen frisch vom Baum. Wer in der Hauptstadt Obst frisch und selber ernten möchte ist schon fast an der Quelle: Raus aus Berlin auf der B2 Richtung Potsdam, auf kleineren Nebenstrecken zum Schwielowsee fahren. Dann Werder an der Havel ansteuern. Hier gibt es nicht einen, sondern viele Obstbauern, Schilder verweisen auf Hofverkauf oder Felder zum saisonalen Selberpflücken.

Beerenauslese

Beerenauslese

Regional und saisonal ist das Angebot natürlich unterschiedlich, aber Obstfelder und – plantagen leuchten deutschlandweit in allen Farbschattierungen: rote Erdbeeren, pinke Himbeeren, grüne Stachelbeeren, schwarze Brombeeren, tiefblaue Heidelbeeren, violette Pflaumen, Johannisbeeren in allen Nuancen, saftige Aprikosen und Pfirsiche sowie reife Äpfel und Birnen. Zu Hause erinnern die bunten Farben und köstlichen Selfmade-Produkte noch lange an einen himmlischen Ausflugstag – und inspirieren zur nächsten Naschtour.