
Holidayautos Barcelona
So, endlich angekommen in der Hauptstadt Kataloniens! Und direkt ab ins Spanische Büro von Holidayautos, um ein paar Insidertipps zu holen. Tausend Dank an dieser Stelle an Marco, Allessandro und Lilluana, die uns super nett aufnahmen und uns mit echten Geheimtipps zu Spanien versorgten! Die Tipps für Barcelona haben wir heute ausprobiert, die restlichen Empfehlungen lest ihr in den nächsten Tagen noch hier
… Leider hatten wir dann nach diesen 2 Stunden auch unser erstes Falschparker-Ticket dieses Urlaubs, aber wir steuerten mit unserem Entdecker-Ferienauto direkt den ersten Tipp, bzw. die Sehenswürdigkeit Nummero Uno in Barcelona an: die Sagrada Familia. Die Kirche, an der Gaudi bereits 1882 begonnen, 40 Jahre daran gearbeitet hat - und die bis heute nicht vollendet ist. Gaudi selbst sagte damals: “Ich möchte diese Kirche als Wahrzeichen von Barcelona bauen”. Angeblich wurde er daraufhin gefragt:”Wann denkt Ihr, diese Kirche fertiggestellt zu haben, Meister”, worauf er antwortete: “Mein Arbeitgeber hat keine Eile. Gott hat ewig Zeit.”
Heute wird an der Kirche mit ihren 18 Türmen und 12 Aussentürmen – von denen vier 100 Meter hoch sind - immer so schnell gearbeitet, wie Spendengelder verfügbar sind. Und weiterhin nach den Orginalskizzen von Gaudi.
Den Besuch des Kirchen-Inneren sparten wir uns jedoch, da man etwa 3 Stunden anstehen hätte müssen.
Auch wenn es vermeintlich kitschig und typisch ist: die Doppeldecker-Touristenkutschen bieten tolle Touren mitten durch Barcelona, man kommt mit einem Ticket rundrum, kann überall aussteigen und wieder zusteigen – und oben sitzen und einfach nur die atemberaubende Aussicht auf die Metropole genießen ist einfach … wow! Also parkten wir unser Auto in einer Tiefgarage, Chicco wartete im Auto und ab ging es auf Sightseeing-Tour. Die Fotoeindrücke könnt Ihr euch auf Flickr ansehen, speziell 3 Geheimtipps haben wir jedoch:

Tibidabo
Tibidabo
Ein Park nördlich von Barcelonas Zentrum, mit einem Vergnügungspark, der seit 1901 existiert und einer wunderschönen Kirche. Noch wunderschöner aber die Aussicht über Barcelona!
Montjuïc
Der Hausberg von Barcelona wurde uns von Holidayautos Spanien empfohlen als “very romantic”. Als wir um 20Uhr schon ziemlich schlapp vom City-Sightseeing waren, quälten wir uns, bzw. das Auto dennoch den Berg hinauf – und es hat sich absolut gelohnt. Eine wundervolle Aussicht über Barcelona! Auf jeden Fall ein starker Tipp!
Entdeckt: Pita Inn
Von Mini liebevoll Döner 2.0 gennant – von uns beiden geliebt. In Barcelona findet man Fast-Food-Restaurants aller Nationen, mit allem, was das Herz begehrt - aber Pita Inn ist definitiv ein Geheimtipp und wird bald nach auch Deutschland wandern. DER Clou: Pitas zum selber belegen (quasi wie Subways zum selber basteln
)
Unser Barcelona-Resumee:
Man merkt sehr schnell, dass Barcelona acht Universitäten hat und eine Stundentenstadt ist. Und: Barcelona ist definitiv die Stadt der deutschen Studienfahrten – soviele deutsche Schüler wie hier gibt es wahrscheinlich nicht mal in München
Beobachtet haben wir, dass Barcelona die Stadt mit den weltweit meisten (gemeldeten) Motorrädern umgerechnet auf die Einwohner ist. Auffällig ist, dass Barcelona zwischen 1889 und 1925 einen starken Bauschub wegen der Weltausstellungen und noch einmal zur Olympiade 1992 hatte.
Unser Fazit: Die Stadt hat Flair. Die Rambla, Barcelonas Flaniermeile, hält zu jeder Uhrzeit eine neue Facette parat. Die beiden Berge rahmen Barcelona liebevoll ein und der Stil Gaudis, der sich durch die Stadt zieht, überrascht hier und da spontan und farbenfroh. Ein Einheimischer erzählte uns, Barcelona würde sich die letzten Jahre wieder “hin zum Meer orientieren” – offenbar war es früher so, dass die Viertel zum Meer verwahrloste Industriehallen waren und die Wohngebiete zu den Bergen hin das “exklusive Barcelona” waren. Seit Olympia hat sich dies wohl geändert und wir können nur sagen: Das Hafengebiet lohnt einen Streifzug.
Wie facettenreich Barcelona ist, wurde uns so richtig bewusst, als wir in der Nähe unseres Hotels in Castelldefels, 17km von Barcelonas Zentrum entfernt, ganz alleine am Strand wanderten – 20 Minuten ausserhalb einer mediteranen Millionenmetropole.
Nicht empfehlenswert ist übrigens die Google City Tour – hier wurden definitiv keine wirklichen Sehenswürdigkeiten getagged
Schade!